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Nesselsucht

Als Nesselsucht oder Nesselausschlag bezeichnet man einen Ausschlag der Haut, der plötzlich auftritt und meistens stark brennt oder juckt. Der Ausschlag sieht aus, als hätte ein Kontakt mit Brennnesseln stattgefunden. Beim Nesselausschlag entstehen Quaddeln, die sich auf den ganzen Körper ausbreiten können. Die Größe der Quaddeln variiert zwischen einigen Millimetern oder mehreren Zentimetern. Darüber hinaus können die Quaddeln beim Nesselfieber einzeln auftreten oder auch in Gruppen größere Flächen befallen. Normalerweise verschwinden die Quaddeln bei einem Nesselausschlag innerhalb von 24 Stunden. Allerdings kann das Nesselfieber wieder auftreten, entweder an anderen Stellen oder an der gleichen Stelle. Abhängig von der Form des Ausschlags kann dies wenige Tage aber auch Jahre dauern. Nesselsucht ist aber nicht ansteckend, auch wenn sie manchmal starke Beschwerden bereitet. Nesselfieber gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten überhaupt. Vor allem Nesselsucht bei Kindern wird immer häufiger. Durch die stark juckenden Quaddeln beeinträchtigt die Nesselsucht bei Kindern das Wohlbefinden sehr stark. Bei Kindern ist vor allem eine abgelaufene Virus-Infektion, wie zum Beispiel eine Erkältung, für die Nesselsucht verantwortlich. Etwa 15 Prozent aller Kinder bekommen bereits in den ersten paar Lebensjahren mindestens einmal Nesselfieber. Im Erwachsenenalter sind Frauen häufiger vom Nesselausschlag betroffen.

Mögliche auslösende Ursachen

Ausgelöst werden kann der Nesselausschlag durch viele unterschiedliche äußerliche oder innerliche Reize. Manchmal sind auch Allergien die Ursache für Nesselsucht. Entzündungen oder physikalische Effekte wie Anstrengung und Wärme können ebenfalls Nesselfieber auslösen. Oft bleiben die Nesselsucht-Ursachen jedoch völlig ungeklärt. Einige der häufigsten Nesselsucht-Ursachen sind die folgenden:

  • Allergene (vor allem in Nahrungsmitteln wie Nüssen, Meeresfrüchten und Schalentieren)
  • Infektionen (mit Viren, Parasiten oder Bakterien)
  • Innere Erkrankungen (wie zum Beispiel Schilddrüsen-Fehlfunktion, Autoimmunkrankheiten, Rheumatische Erkrankungen und manchmal auch bei einer Krebserkrankung der inneren Organe)
  • Insektengifte (vor allem Bienengift, Wespengift und Hornissengift manchmal gehören auch Stechmücken zu den Nesselsucht-Ursachen)
  • Physikalische Einwirkungen (wie zum Beispiel Kälte, Wasser, Sonnenlicht, Wärme, Schweiß oder Druck)
  • Medikamente ( vor allem Antibiotika, ACE-Hemmer oder Schmerzmittel)

Da Nesselsucht nicht ansteckend ist und normalerweise von selbst verschwindet, muss bei Erwachsenen keine bestimmte Behandlung stattfinden. Treten bei Kindern jedoch Atemprobleme auf oder wenn Gesicht und Hals anschwellen, muss sofort ein Arzt aufgesucht oder der Notdienst angerufen werden.