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Bänderriss

Zu den ernst zu nehmenden Sportverletzungen gehört der Bänderriss, zum Beispiel ein Bänderriss am Sprunggelenk oder Knöchel. In den meisten Fällen können Bänderrisse zwar mit einer Schiene versorgt werden, allerdings werden sie oft als Zerrungen abgetan und nicht ausreichend behandelt. Wenn die Ausheilung mangelhaft ist, kann dies eine dauerhafte Gelenkinstabilität und ein erhöhtes Risiko eines erneuten Bänderrisses bedeuten. Es ist wichtig, den Bänderriss korrekt von einer Bänderzerrung zu unterscheiden.

Häufig auftretendes Problem

Bei jeder Sportart, in der gesprungen wird, kann man mit dem Knöchel umknicken und sich einen Bänderriss am Sprunggelenk oder eine Bänderdehnung zuziehen. Bei Rechtshändern passiert dies meistens auf dem linken Sprunggelenk. Laut Schätzungen kommt es in Deutschland innerhalb eines Jahres drei Millionen Mal zu einem Bänderriss. Bei den meisten Fällen handelt es sich um einen Bänderriss im Sprunggelenk. Sportmediziner weisen jedoch darauf hin, dass man sich gegen den Bänderriss im Sprunggelenk schützen kann. Ausgiebiges Training der Schienbeinmuskulatur, sowie Dehnen der Wadenmuskeln und ein gutes Schuhwerk sind ein Muss, um einem Bänderriss vorzubeugen. Das Sprunggelenk stellt die Verbindung zwischen dem Unterschenkel und dem Fuß dar. Mehrere Bänder verbinden das Schienbein und das Wadenbein mit dem Sprungbein. Von einer Verletzung sind vor allem die Außenbänder betroffen. Durch das Umknicken des Fußes kann es, ebenso wie durch eine starken Einwirkung von außen, zu einer Verletzung kommen. Die Bänder werden gelockert oder überdehnt. Nur im Extremfall kommt es zu einem Bänderriss am Sprunggelenk. Der Knöchel schwillt an, ein Bluterguss entsteht und sehr starke Schmerzen treten auf. Bei einem akuten Bänderriss kann das Kühlen des Fußes mit Eis gute Dienste leisten. Der Schmerz wird gelindert und das starke Anschwellen des Knöchels wird durch die Kälte verhindert. Der Knöchel sollte bei einem Riss nicht mehr belastet werden, aufgrund der starken Schmerzen versucht man das jedoch ohnehin nicht.

Bänderdehnung

Eine Bänderdehnung ist in der Regel harmloser als der Riss. Auch die Dehnung kommt durch eine Bewegung des Gelenks zustande, welche das normale Maß übersteigt. Die Bänderdehnung kann nicht immer von einem Riss oder einer Verstauchung abgegrenzt werden, da die Übergänge oft fließend sind. Auch bei einer Bänderdehnung sollte ein Facharzt aufgesucht werden, damit sie so schnell wie möglich behandelt werden kann. Das Gelenk muss bei einer Dehnung nicht komplett ruhiggestellt werden. Eine Stabilisation und Entlastung des Bänderapparates ist in der Regel ausreichend. Hierfür gibt es einige Möglichkeiten, die von der Art der Verletzung des Gelenks abhängig sind.