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Akupunktur

Ein Teilgebiet der TCM (Traditionellen chinesischen Medizin) ist die Akupunktur. Sie basiert auf der Annahme von Lebensenergien des Körpers, welche auf den unterschiedlichen Meridianen zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf jede Körperfunktion haben. Wird der Energiefluss im Körper gestört, kommt es zu einer Erkrankung. Durch Stiche auf bestimmte Akupunkturpunkte kann dies ausgeglichen werden. Eng verwandt mit der Akupunktur ist die Akupressur. Hier wird nur ein stumpfer Druck auf die Akupunkturpunkte ausgeübt. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit der Akupunktur bei Schmerzen durch Kniegelenksarthrose oder bei chronischen Rückenschmerzen und auch zur Vorbeugung von Migräne. Die Akupunktur wird jedoch auch für viele weitere Beschwerden angeoten. Es werden drei unterschiedliche Verfahren verwendet:

  • Einstechen von Nadeln in die Akupunkturpunkte
  • Erwärmen der Punkte (auch Moxibustion genannt)
  • Massage der Akupunkturpunkte (Akupressur)

Es werden 400 Akupunkturpunkte benutzt, die entlang der Meridiane angeordnet sind. Um die Anwendung zu erleichtern, hält man sich an das Modell mit zwölf Hauptmeridianen. Die Meridiane sind hier spiegelbildlich auf beiden Seiten des Körpers angelegt. Das Modell wird durch acht Extrameridiane und viele Extrapunkte ergänzt. Eine Sitzung dauert in der Regel etwa 30 Minuten, und der Patient liegt oder sitzt bequem und entspannt. Bevor die Nadel eingestochen wird, wird die Stelle leicht massiert. Pro Sitzung werden etwa 16 Punkte gestochen.

Akupunktur und Akupressur

Die Akupunktur und die Akupressur gehören zu den Regulations- und Umsteuerungstherapien. Die Methode der Akupressur ist noch älter. Die Akupunkturpunkte werden hier allerdings nicht mit Nadeln gestochen sondern nur mit den Fingerkuppen des Daumens und des Zeigefingers oder einem stumpfen Werkzeug massiert. Viele betrachten die Akupressur als die nicht-invasive Form der Akupunktur. Bei pyschosomatischen Krankheiten hat sich die Akupressur als hilfreich erwiesen. Hier haben seelische Ursachen organische Symptome im Körper ausgelöst. Oft kommt es zu Beschwerden wie zum Beispiel Durchblutungs- oder Kreislaufstörungen, Asthma, Allergien, Magen- Darmproblemen oder Angstzuständen. Die Akupressur kann jene Krankheiten heilen, die durch eine Fehlfunktion der Nerven entstehen. Ein Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung kann so wieder geschaffen werden. Durch die Akupressur können blockierte Energieströme wieder stimuliert und in Gang gebracht werden. Ebenfalls sollen auf diese Weise krankheitserregende Umweltenergien wieder aus dem Körper geleitet werden. In der Regel werden bei der Akupunktur nur Daumen und Zeigefinger benutzt um die Akupunkturpunkte zu stimulieren. Diese Methode ist aus diesem Grund auch dazu geeignet sie selbst zu erlernen und durchzuführen. Die Punkte und Meridiane sind mit denen der Akupunktur identisch.